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Bad-Lexikon - eine Sammlung der häufigsten Bad-Begriffe
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Bad-Lexikon

Der Bäderstern

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ACRYL
Polymethylmetacrylat, besser bekannt als Acryl, ist ein hochwertiger Kunststoff für Bade- und Duschwannen mit vielen Vorteilen. Er lässt sich gut verarbeiten und färben, sodass eine Fülle von Designvarianten möglich ist. Das Material fühlt sich warm an und wird von der Haut als angenehm empfunden. Es hat eine porenfreie Oberfläche und ist voll durchgefärbt. Es kann also keine Farbe abblättern. Acryl ist rutschfest und zudem pflegeleicht: Es gibt keine Poren, an denen sich Bakterien, Keime oder Schmutz festsetzen können. Klares Wasser und ein weiches Tuch reichen in der Regel zum Reinigen. Kleine Kratzer können leicht auspoliert werden.

AIRPOOL
Eine spezielle Variante des Whirlpools, die besonders preiswert und hygienisch ist. Aus Düsen am Wannenboden entströmen sanft prickelnde Luftbläschen, die für eine angenehm belebende Massage sorgen.

BADHEIZKÖRPER
Sie sorgen nicht nur für wohlige Wärme, sie setzen auch architektonische Akzente - und können zur Trocknung von Handtüchern genutzt werden.

BARRIEREFREIHEIT
Ein barrierefreies Bad ist ein Bad, das von jedem ohne fremde Hilfe und ohne jegliche Einschränkung genutzt werden kann - also auch von Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Zur Grundausstattung gehört eine Dusche mit bodenebenem Einstieg. Aber auch alle anderen Elemente der Einrichtung müssen auf leichte Nutzbarkeit und größtmögliche Sicherheit ausgerichtet sein. Sicheren Halt am Waschbecken und Hilfe beim Aufstehen vom WC geben z. B. Stützklappgriffe.

BERATUNG
Eine gute Badeinrichtung setzt sich aus einer Fülle von Faktoren zusammen. Man muss nicht nur die richtigen Produkte finden, man muss sie auch optimal miteinander kombinieren. Im Sanitärfachhandel finden Sie fachkundiges Personal, das Ihnen mit individueller Beratung hilft, genau die Einrichtung zu finden und zu realisieren, die zu Ihren Wünschen, Ihren Anforderungen, Ihren Räumlichkeiten und Ihrem Budget passt.

BESCHICHTUNGEN
Im Bad sind Materialien vielen Belastungen ausgesetzt. Beschichtungen (oder Oberflächenveredelungen) sorgen zunächst einmal dafür, dass in Bad und WC auch nach Jahren der Benutzung noch alles OK ist. Doch sie können auch noch andere Funktionen haben. Bei Sanitärkeramik erleichtern schmutzabweisende Beschichtungen Pflege und Reinigung: Schmutzpartikel und Kalk finden keinen Halt und fließen mit dem Wasser ab. Einen ähnlichen Effekt haben Veredelungen bei Duschabtrennungen aus Echtglas - so bleibt das Glas dauerhaft glänzend und transparent. Bei Armaturen und Brausen aus Metall sorgen spezielle Emulsionen für Schutz vor Kalk- und Seifenablagerungen. In Bade- und Duschwannen lässt sich die Sicherheit durch Anti-Rutsch-Beschichtungen noch weiter erhöhen.

BRAUSE
Die Brause führt und formt das Wasser beim Duschen. Derzeit noch am stärksten verbreitet sind Handbrausen in Verbindung mit flexiblen Schläuchen. Verschiedenste Varianten stehen zur Auswahl, z. B. Multifunktionsbrausen mit mehreren Duschstrahlarten, Wassersparbrausen oder spezielle Massagebrausen. Neben den Handbrausen gibt es auch fest eingebaute Kopf- und Seitenbrausen. Derzeit im Trend: großflächige Kopfbrausen, die den Körper ganz mit Wasser umgeben.

DAMPFDUSCHE
Eine oben geschlossene Duschkabine. Neben einem Dampfgenerator hat sie in der Regel auch noch vielfältige Duschfunktionen wie etwa Seitenbrausen. Moderne HighTech-Dampfduschen integrieren auch Aroma-, Licht- und Farbeffekte für ein Wellness-Duscherlebnis mit allen Sinnen. Regelmäßiges Dampfduschen soll die Abwehrkräfte stärken.

DUAL-FLUSH
Die "doppelte Spülung", die Wasser spart. Je nach Größe des Geschäfts kann die Spülung in der Regel mit 3 oder 6 Litern erfolgen.

DUSCHPANEL
Bediensäule, die nicht nur die Wärme in der Dusche reguliert. Unterschiedlichste Funktionen können hier integriert werden - vom Radio über weitere Düsen bis hin zur Steuerung für die Dampfdusche.

DUSCHWANNE
Die Grundlage für das Duscherlebnis. Duschwannen sind meist aus Acryl oder Stahl-Email und stehen in einer Fülle von Farben, Formen und Maßen für alle Anforderungen zur Verfügung. Ästhetisch und besonders komfortabel sind superflache oder gar bodenebene Duschwannen für den bequemen Einstieg. Mit Bodenelementen lassen sich freistehende Duschen realisieren.

ECHTGLAS
Ermöglicht transparente, rahmenlose Duschabtrennungen, durch die kleine Bäder deutlich größer wirken. Im Fachhandel können Sie sicher sein, dass Sie sicher sind - denn Markenhersteller verwenden spezielles Sicherheitsglas, das nur bei starker Gewalteinwirkung zerbricht und selbst dann keine Gefahr darstellt: Wie beim Autoglas entstehen nur stumpfe Brocken.

GARANTIE/GEWÄHRLEISTUNG
Bei Markenherstellern und im Fachhandel eine Selbstverständlichkeit: Auf Produkte und Installationen erhalten Sie eine Garantie, die Sie für den - unwahrscheinlichen - Fall aller Fälle absichert. Bei manchen Produkten - z. B. Badewannen - kann diese Garantie schon mal 20 Jahre währen. Nachkaufgarantien stellen sicher, dass Sie auch in vielen Jahren noch Ersatzteile erhalten.

HOLZ
Mit Holz bekommt das Bad eine behagliche, natürliche, warme Atmoshäre. Moderne Badmöbel von Markenherstellern sind so verarbeitet und beschichtet, dass ihr Einsatz auch in spritzwassergefährdeten Bereichen unproblematisch ist.

LICHT
Die Beleuchtung hat im Bad nicht nur die Funktion, alles so zu erhellen, dass man genau sieht, was man sehen muss (z. B. beim Schminken und Rasieren). Sie ist auch ein Gestaltungselement, das zum Look und zur Atmosphäre des Bades beiträgt. Deshalb sollte man bei der Wahl jeder Lichtquelle genau berücksichtigen, welche Funktion sie zu erfüllen hat. Für die Gesichtspflege empfiehlt sich schatten- und blendfreies Licht - z. B. von links und rechts neben der Spiegelfläche montierten Wandleuchten. Reizvolle Lichtakzente setzen in die Decke eingebaute Niedervolt-Halogen-Einbaustrahler, mit mattierten Glasdiffusoren ausgestattet.

LÜFTEN
Nach jedem Baden oder Duschen sollte gründlich durchgelüftet werden: Das schützt vor Schäden durch Kondenswasser und vor Schimmelpilz. Falls keine Fenster vorhanden sind, schaffen dezentrale Lüftungsgeräte mit integriertem Wärmetauscher Abhilfe. Diese können auch nachträglich installiert werden.

MARMOR
Dieser einzigartige Naturstein schafft ein exklusives Ambiente im Badezimmer. Durch spezielle Verfahren kann er rutschfest gemacht werden. Nässe und Feuchtigkeit machen Marmor nichts aus. Um Kalkrückstände zu vermeiden, sollte man Marmorflächen aber nach der Benutzung trockenwischen.

NATURSTEIN
Man muss nicht an die Magie der Steine glauben: Sicher ist, dass Bäder mit Naturstein einen ganz eigenen Charakter entfalten, in dem sich "ewige Werte" zu manifestieren scheinen. Die bekanntesten Natursteine sind Marmor und Granit.

PFLEGE
Hochwertige Markenprodukte sind heute so pflegeleicht, dass man nicht gleich nach dem Duschen oder Baden wieder ins Schwitzen gerät. Für die Reinigung der meisten Flächen und Armaturen reichen in der Regel schon ein weiches Tuch oder ein Schwamm, ein bisschen Wasser und ein paar Spritzer Spülmittel oder Allzweckreiniger. Aggressive Scheuermittel sind unnötig - und Stahlwolle hat im Bad natürlich überhaupt nichts verloren. Ebene Flächen sollten trocken gewischt werden, um Kalkablagerungen zu vermeiden. Etwas penibler sollte man beim WC sein - vor allem, wenn kleine Kinder im Haus sind. Aus hygienischen Gründen sollten nach jeder Benutzung das WC im Spülrand und im Sifon mit der Bürste sowie die Oberseite der WC-Brille mit einem Haushaltstuch gereinigt werden. Zum Säubern sollten nur saure Sanitärreiniger verwendet werden.

PLANUNG
Bei der Planung eines Bades gibt es viel zu bedenken: Wer benutzt das Bad wofür? Welche Produkte brauche ich und wo passen sie am besten hin? Welchen Platz habe ich zur Verfügung? Damit Sie bei der Installation keine böse Überraschung erleben ("Oh, das passt ja doch nicht..."), sollten Sie genau planen, was wo hinkommt. Ihr Sanitärfachhändler unterstützt Sie dabei - z. B. mit 3D-Software am Computer. So können Sie sich schon vorher ein Bild machen, wie alles hinterher aussieht.

POLYSTYROL
Die Alternative zum Echtglas bei Duschabtrennungen: Das Kunststoff-Sicherheitsglas Polystyrol zeichnet sich durch Bruchstabilität und geringes Gewicht aus.

PRÜFZEICHEN
Beim Kauf von Sanitärprodukten sollten Sie auf Prüfzeichen achten - denn diese geben Ihnen die Sicherheit, geprüfte und bewährte Qualität zu erhalten. Viele Markenhersteller der Sanitärbranche arbeiten mit dem RAL Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. zusammen. Mit den RAL-Gütezeichen (über die Sie sich z. B. unter www.ral.de informieren können) werden nur Produkte ausgezeichnet, die nach hohen Qualitätskriterien, deren Einhaltung von neutralen Stellen stetig kontrolliert wird, hergestellt werden.

QUALITÄT
Bei manchen Produkten liegt die Qualität nicht allein im Produkt selbst. Was nutzt z. B. die beste Armatur, wenn sie nicht passt, wenn sie falsch installiert wird oder wenn sie die gewünschte Funktion nicht erfüllt? Im Sanitärfachhandel bedeutet Qualität deshalb immer auch Beratung und Service - und zwar nach dem Kauf wie vor dem Kauf. Denn Ihr Sanitärfachhändler hat ein Interesse daran, dass Sie zufrieden sind. Zufriedene Kunden sind schließlich die beste Werbung.

SCHALLSCHUTZ
Zu hohe Lautstärke ist die Ursache von mehr als der Hälfte aller Beschwerden und Anzeigen, die von Nachbarn gegen Nachbarn vor Gericht verhandelt werden. Dazu zählen leider auch immer wieder Beschwerden über zu hohe Geräusche der Sanitäranlagen. Seit einer Herabsetzung der erlaubten Werte im Jahr 2001 haben solche Streitklagen sogar noch zugenommen. Wer um die Wahrung des Hausfriedens bemüht ist, sollte deshalb frühzeitig an den Schallschutz denken: Isolierungen und Wannenrandprofile sorgen für ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft - oder auch zum Rest der Familie.

STAHL-EMAIL
Dusch- und Badewannen aus Stahl-Email eignen sich besonders gut für starke Beanspruchung, denn das Material ist außergewöhnlich hart. Schon eine minimale Email-Beschichtung garantiert maximale Stoß- und Schlagfestigkeit. Auch Kratzer können nicht durch üblicherweise im Bad verwendete Materialien verursacht werden. Da Stahl ein ausgezeichneter Wärmeleiter ist, bleibt das Wasser in der Badewanne lange Zeit angenehm warm. Zudem ist Stahl-Email überaus langlebig - die Farbwirkung verändert sich dabei auch auf Dauer nicht. Stahl-Email harmoniert ästhetisch besonders gut mit Echtglas-Duschabtrennungen, Fliesen und Keramik, da es eine glasartige Materialoptik besitzt.

SANITÄRARMATUR
Regelt, mit welchem Druck, in welcher Menge und wie warm das Wasser sich aus der Leitung ergießt. Sanitärarmaturen haben also großen Einfluss auf die Sicherheit, den Komfort, den Wasserverbrauch - und auch auf die Ästhetik. Bis vor wenigen Jahren wurden vor allem Zweigriffarmaturen eingesetzt: Wassermenge und Temperatur werden hier durch zwei Griffe, je einer für Kalt- bzw. Warmwasserzufuhr, reguliert. Einfacher und schneller gelingt die Feinabstimmung mit Einhebelmischern: Hier kann man mit nur einem Hebel Wassertemperatur und -menge einstellen - was meist den Wasserverbrauch deutlich senkt. Noch leichter wird's mit Thermostat-Armaturen: Hier fließt das Wasser unmittelbar nach dem Öffnen in der vorher eingestellten Wunschtemperatur. Unterschieden wird zudem zwischen Unterputz- und Aufputzarmaturen. Bei Unterputzarmaturen ragen nur die Bedienelemente aus der Wand heraus. Aufputzvarianten werden komplett auf der Wand installiert - was die nachträgliche Installation erleichter, z. B. zur Aufwertung einer vorgefundenen Einrichtung in der Eigentums- oder Mietwohnung.

VORWANDTECHNIK
Bei der Vorwandinstallation werden die Rohre vor der Wand installiert und verkleidet. Aufwändige Stemm- und Ausmauerarbeiten sind nicht nötig - innerhalb weniger Stunden ist alles erledigt. Durch die Verkleidungen entstehen nützliche Ablagen und Stauräume. Weiterer Vorteil für alle, die ihre Mietwohnung verschönern wollen: Beim Auszug kann ein Großteil der Badeinrichtung schnell und einfach wieder deinstalliert werden.

WASSERBEHANDLUNG
Kalk ist ein natürlicher Bestandteil von Trinkwasser - und kann fatale Folgen haben. Die unschönen Kalkflecken auf Armaturen oder Oberflächen sind da noch verhältnismäßig harmlos. Schlimmer sind die Ablagerungen in Waschmaschinen, Wasserkochern, Kaffeemaschinen und den Rohren der Hauswasserinstallation, die vor allem bei hartem, kalkreichen Wasser entstehen. Denn sie sind nicht nur ein hygienisches Problem: Sie verursachen auch beträchtliche Schäden - durch höheren Energieverbrauch, durch nötig werdende Reparaturen oder schlimmstenfalls sogar durch den "Rohrinfarkt", der aufwändige Renovierungsarbeiten nach sich zieht. Die Lösung: Wasserbehandlungsverfahren, die vor Kalk schützen. Generell haben sich hier zwei Arten von Verfahren bewährt: physikalische und chemische. Physikalische Wasserbehandlungsverfahren sorgen dafür, dass Kalkpartikel in der Schwebe bleiben und sich nicht absetzen können. Sie werden mit dem Wasser ausgeschwemmt. Es wird dem Wasser also nichts hinzugefügt und nichts entnommen - wertvolle Mineralien bleiben vollständig erhalten. Bei der chemischen Wasserbehandlung hingegen werden Salze, die das Wasser hart machen (neben Kalk auch Magnesium) herausgefiltert.

WHIRLPOOL
Im Whirlpool erzeugen Düsen kräftige Wasser-Luft-Wirbel, die die Durchblutung fördern und Verspannungen lösen. Steigern läßt sich die entspannende Massagewirkung noch durch die Kombination mit Air-Systemem (siehe Airpool). Die Wannen verschiedener Hersteller können werksseitig mit individuell zusammenstellbaren Systemen ausgerüstet werden.

 
 
28.05.2016 - 09:53 Uhr © 2016 J. H. Niebuhr jr. Handelsgesellschaft mbH webmaster@niebuhrelmshorn.de